Über das Turnier
12 Jahre Harburger Mausefalle:
Das Go-Turnier in Hamburgs Süden!
GO, das (chin. "Wei Qi", jap. "I
Go", kor. "Baduk"): Go ist ein ostasiatisches Brettspiel für zwei
Personen und mit über 4.000 Jahren das älteste Brettspiel der
Welt. Gespielt wird Go mit linsenförmigen schwarzen und weißen Spielsteinen auf einem Spielfeld von 19x19 Linien. Die
Spielsteine werden auf die Schnittpunkte der Linien gestetzt. Ziel des
Spiels ist es, mit den eigenen Steinen möglichst große Gebiete freier
Schnittpunkte (= 1 Punkt pro Schnittpunkt) abzugrenzen. Zugleich können
gegnerische Steine durch vollständige Umzingelung gefangen werden (= 1
Punkt pro Gefangenen). Wer am Ende des Spiels mehr Punkte hat, der
gewinnt.
Go bei Wikipedia ...MAUSEFALLE, die (engl. "snap back", chin. "dao pu", jap.
"utte gaeshi", kor. "hwang yeok"): Die Mausefalle, auch
Rückschlagfalle genannt, ist beim asiatischen Brettspiel Go ein
taktischer Kniff, bei dem gegenerische Steine durch das Opfern von
einem oder mehreren eigenen Steinen gefangen werden.
Mausefalle bei Senseis Library ...
Die Harburger Mausefalle ist eines der
drei großen in Hamburg veranstalteten Go-Turniere und wird vom Hebsacker Verlag
in Kooperation mit dem Go-Landesverband Hamburg organisiert. Sie fand im Jahr 2002 zum ersten Mal statt und hat sich
seither zu einem der großen Go-Turniere in Deutschland entwickelt.
Die Harburger Mausefalle fand 2008 zum ersten Mal in Räumen des Lessing Gymnaiums im Hamburg-Harburg ausgetragen.
Die Harburger Mausefalle ist traditionell ein Deutschlandpokal-Turnier. Der
Deutschlandpokal ist ein vom
Deutschen Go-Bund für seine Mitglieder
veranstalteter Wettkampf. Er wird jährlich in drei Spielstärkegruppen
und auf etwa einem Dutzend über Deutschland verteilten Pokalturnieren
ausgetragen. Die drei Jahresbesten jeder Gruppe erhalten wertvolle
Sachpreise.
Die Harbuger Mausefalle wandte sich zwischen 2006 und 2012 verstärkt an Jugendliche und das weibliche Geschlecht. Zusammen mit einem privaten Sponsor wurde auf dem Turnier ein besonders wertvoller Sachpreis als Frauen- und Jugendpreis ausgezulobt. Dieses Engagement haben der private Sponsor und der Hebsacker Verlag ab 2013 einvernehmlich eingestellt.